Ich als Unternehmer…

habe keine Lust mehr ,

  • meine Fachkompetenz, meine Zeit, mein Material für lau jemandem zukommen zu lassen,
    der sich selbst für den kleinsten Pups bezahlen lässt.
  • “ehrenamtlich” jemanden zu unterstützen,
    der der Meinung ist: “Das wurde aber auch Zeit – schließlich steht mir zu, dass …ein anderer meine Probleme löst”.
  • zum Freundschaftsminimalpreis für jemanden zu arbeiten,
    der sich dann darüber freut, dass er einen Dummen gefunden hat.
  • jemandem einen Gefallen zu tun,
    der anschließend davon überzeugt ist, dass er mir den Gefallen getan hat, ihm einen Gefallen tun zu dürfen.
  • mich mit Fachwissen, Interesse und Sonderpreisen für jemanden zu engagieren,
    der die Qualität einer Arbeit nach ihrem Preis beurteilt.

Da ich das ja inzwischen gelernt habe, werde ich sicher irgendwann ganz reich und muss dann viele Steuern zahlen, und dann gilt:

Ich als Steuerzahler habe keine Lust…

  • mit ähnlichen Punkten:
  • ….

Ich als ich kenne aber ganz viele Leute, in die man wirklich unbeschadet Zeit, Wissen, Können und Material für lau investieren kann – und die das zu schätzen wissen… , obwohl man´s auf den ersten Blick vielleicht gar nicht merkt, weil sie das auch einfach  für normal betrachten, weil sie umgekehrt auch Zeit, Wissen, Können und Material für lau in mich oder andere investieren…

Und ich als Hippie-Ich glaube, dass das eigentlich ziemlich viele sind – auch wenn mir die Doofis immer besonders auffallen und die vielen Nicht-Doofis in meiner Statistik (…die mit den roten Ampeln) immer untergehen.

Das waren meine Gedanken zum heutigen Frühstück – die lad ich jetzt hier ab, damit in meinem Kopf wieder Platz für Motivation und so ist…

4 Kommentare zu „Ich als Unternehmer…“

  • Brigitte:

    Ich glaube, ich habe da irgendwetwas am Samstag nicht mitbekommen.

  • Evi:

    äh – Westerwelle und die Unternehmer und Robin Hood und so… und Grundeinkommen und ob man wohl arbeitet, wenn man nicht muss…

  • Brigitte:

    oje – also es gibt bestimmt ganz viele, die nicht mehr arbeiten, wenn sie nicht müssen, bei den meisten könnte ich das sogar verstehen. Aber das Grundeinkommen alleine führt ja nicht gerade zu einem tollen Lebensstandart.
    Und Westerwelle hat auch irgendwie Recht, wenn H IV, dann sollte der finanzielle Abstand zu jemandem, der arbeitet und dem, der H IV kriegt, schon deutlich sein. Für mich hieße das, Mindestlohn 10,- € .

    Was mir beim Grundeinkommen richtig Sorgen macht, ist seine wirtschaftliche Auswirkung, wenn es nicht mindestens europaweit eingeführt wird, falls man es über Mehrwertsteuer, Luxussteuer finanzieren will.

    Hast du mitbekommen ? Lidl will Mindestlohn …

  • Brigitte:

    und beim Robin Hood muss ich sonstwo gewesen sein, an den kann ich mich nicht erinnern

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