Zelda Fanmovie: The Hero of Time
Mit mir wäre ja nicht gut Filme gucken, sagen einige.
Tatsächlich bin ich miesmuffiger Filmkritiker, der kein Mitleid kennt und kein gutes Haar an auch nur halbgaren oder mittelmäßigen Hollywoodstreifen läßt, unablässig über Popcornkino schimpfen kann und getreu dem alten Motto “Immer anders als die Anderen” am liebsten auf jedermanns Lieblingsfilmen rumhackt.
Gaaanz anders bin ich dagegen drauf, was Fanprojekte angeht.
Kein Klischee ist mir zu doof, keine Perücke zu mies und keine schauspielerische Leistung zu kacke, als ob ich nicht vor den meisten (allen?) Fanprojekten den Hut ziehe, voll Lobeshymnen bin und mehrere Daumen nach oben richte. Die unglaubliche Leistung, einen Film praktisch nur mit Engagement und Herzblut zu realisieren, das noch dazu auch in jeder Filmsekunde mitschwingt, lässt mich diese Streifen oft viel mehr genießen als millionenschweren Hollywoodmist.
Beinahe zwei Stunden dauert das Zelda-Fanmovie The Hero of Time. Und er ist -wirklich- gar nicht mal so schlecht. Die Schauspieler schauspielern, haben schöne Kostüme und klasse Akzente. Die Handlung ist, naja, zelda-like, und für Freunde der Zelda-Spielchen ist der Film sicherlich ein toller Zeitvertreib. Alle anderen können mal probieren, ob sie den ganzen Film packen.
Von mir gibt es auf jeden Fall meine Hochachtung für dieses Machwerk.








