Der fette Hase liebt Creative Commons – The sad but true story

Was ist eigentlich mit all unseren Comic Helden der Kindheit passiert? Die traurige Wahrheit: die wurden weggesperrt, und zwar in die deep dark dungeons of Mount Copyright. Big Buck Bunny erklärt es uns.

Schöne Kampagne für creative commons, gefunden bei Renderfarm.fi

In der Manufaktur der schönen Dinge: Simon Fagan

Simon Fagan in der Manufaktur der schönen Dinge - by Michaela Reinhard

Die formidable Manufaktur der schönen Dinge in Saarbrücken macht ihren Namen alle Ehre. Am vergangenen Wochenende war dort der irische Singer/Songwriter Simon Fagan zu Gast und hat schöne Musik gemacht. Und weil ich nicht der Gripweed bin, der immer toll und viel über Konzerte im Saarland schreibt, beschränke ich mich lediglich auf ein Dankeschön an Simon und die VeranstalterInnen für den tollen Abend.

In eigener Sache sei noch erwähnt, dass ich es an diesem Abend geschafft habe, nur eine einzelne Salzstange zu essen, und nicht nachzufassen, obwohl das Salzstangenbehältnis die ganze Zeit hindurch in Greifreichweite stand. Damit habe ich eine Wette mit diesem Herrn gewonnen. Ums Recht. Was das auch immer bedeutet.

Simons Homepage (da gibt auch eine kostenlose EP), Facebook und Twitter.

Foto: Michaela Reinhard – Kastanienschön – mit freundlicher Genehmigung, bitte alle Rechte vorbehalten.

Das Ziegenproblem

„Nehmen Sie an, Sie wären in einer Spielshow und hätten die Wahl zwischen drei Toren. Hinter einem der Tore ist ein Auto, hinter den anderen sind Ziegen. Sie wählen ein Tor, sagen wir, Tor Nummer 1, und der Showmaster, der weiß, was hinter den Toren ist, öffnet ein anderes Tor, sagen wir, Nummer 3, hinter dem eine Ziege steht. Er fragt Sie nun: ‘Möchten Sie das Tor Nummer 2?’ Ist es von Vorteil, die Wahl des Tores zu ändern?“ (1)



Nein, denn das verringert die Chance, eine Ziege zu gewinnen. Was soll ich denn mit einem Auto?

(1) Craig F. Whitaker: Ask Marilyn. In: Parade Magazine. 9. September 1990, S. 16. via Wikipedia
Weiterführend zum Ziegenproblem: da und da.
Bilder von PonQ

Die Dirk-Tüte


Im letzten Zug von Saarbrücken nach Landsweiler-Reden treffe ich einen Pfandsammler, der eine große rote Tüte dabei hat. Voll mit Flaschen. Auf der Tüte steht in riesigen Lettern “Dirk”.

“Da steht mein Name auf Ihrer Tasche.”
“Die habe ich gefunden.” So, als ob ich ihn verdächtigt hätte, sie mir gestohlen zu haben.
“Darf ich von der Tasche ein Foto machen?”
“Aber selbstverständlich. Ich habe alle meine Tüten gefunden.”

Er stottert und verschluckt manche Worter beim Erzählen. Kommt viel herum. Gestern war er in der Schweiz. Vorgestern in Dortmund.
Wo er heute war, erzählt er mir nicht, aber er hat – außer der Dirk-Tüte – noch zwei weitere mit Flaschen aller Art dabei.

“Hab die Bahncard 100. Das lohnt sich. Ab 5. Täglich.” Ich weiß nicht, ob er 5 Flaschen oder 5 Euro meint. Eigentlich kann beides nicht sein. Womöglich meint er etwas ganz anderes. In den ICEs muss man nachschauen, und dann halt immer am Bahnhof, erzählt er mir freimütig. Kurz mustert er mich, hält wohl die Chance, dass ich ein Konkurrenzunternehmen zu seinem Ein-Mann-Enterprise eröffne, für sehr gering.

“Der ICE nach Basel, das ist eine Goldgrube.”, verrät er seinen wertvollsten Tipp.
Nicht in den Regionalzügen, die werfen die Pfandflaschen nicht weg, das lohne sich gar nicht. Und im Ruhrgebiet, Richtung Dortmund, dort fahre er auch gerne.

Er erzählt von den Schweden, wo der Flaschenpfand ganz gering ist, eine Krone nur. Aber dafür ist auf allen Flaschen Pfand. In Deutschland sei das ein Chaos, meint er. Auf den Saftflaschen vom Aldi, den kleinen, das ist kein Pfand. Versteht er nicht. Und früher gab es mal große Flaschen, da waren 50 Cent drauf. Toll war das. Mit Begeisterung erzählt er, und stottert dabei kaum noch, dass alle Tankstellen seinen Pfand nehmen. “Außer wenn sie unter 200 qm² groß sind. Dann müssen das vom Gesetz her nicht.”

Das ist mir neu, sage ich ihm, aber der Mann versteht sein Metier. Und er ist froh darüber, mit mir sein Wissen zu teilen. Manchmal, wenn er jeden Tag an dieselbe Tankstelle kommt, wollen sie seine Flaschen und Dosen nicht mehr nehmen, obwohl sie dazu verpflichtet wären. Er gehe dann woanders hin. “Ich will ja keinen Ärger, nur den Pfand.”
Aber sauberer sei es geworden, mit den neuen Gesetzen. “Das merkt man ja wohl schon.”
Wir reden nur zwei Stationen lang, dann nimmt er die Dirk-Tüte und die beiden anderen, steigt aus und verschwindet in der Nacht.

Was macht der eigentlich? – Transparenz 2012

Neues Jahr, neues Konzept: rekombiniert.de soll im Jahr 2012 mehr dazu dienen, meine Arbeit und mich  dazustellen. Und darum gibt’s jetzt als ersten Artikel in neuen Jahr einen heiteren Überblick darüber, mit was und mit wem ich zur Zeit meine Zeit verbringe.

superman is dead

Nach wie vor bin ich bei piranja-cola als Social Media Fuzzi tätig , d.h. ich betreue dort sämtliche Web 2.0-Aktivitäten und bin konzeptionell an allen Fragen der Markenführung beteiligt. Desweiteren kümmere ich mich als Fanbeauftragter um Sponsoringanfragen und habe alle Fans der Marke so richtig lieb. Natürlich.
Seit einigen Monaten berate ich auch die youPEC AG in Saarwellingen in Fragen des Community Managements und anderen Aspekten der Social Media. Für die youPEC AG twittere ich auch unter einem eigenen Account über Bildungs- und Weiterbildungsthemen.

 

Daneben gab es im vergangenen Jahr eine recht überschaubare Anzahl an Einzelberatungen oder Workshops zu Social Media Themen sowie zur Medienpädagogik im Rahmen meiner Vereinstätigkeit bei LogOut e.V.

Bloggen tue ich außer hier noch auf dem Gemeinschaftsprojekt eventualpsychologie.de.

Als völlig unkommerzielles Ding sei noch mein Netlabel tapetapetape.de erwähnt, welches mit Herzblut creative commons Musik hauptsächlich von befreundeten Musikern veröffentlicht.

Bildnachweis: Superman is dead, PonyQ, cc-by